Social Media Aachen Blog

Oreos preisgekrönte Daily Twist Kampagne

Jüngst wurde Oreos Daily Twist Kampagne mit dem Facebook Studio Award aus­ge­zeich­net. Deshalb haben wir uns diese ein­mal genauer ange­schaut und wol­len sie auch euch in unse­rem Blog natür­lich nicht vorenthalten.

Der scho­ko­la­dige Doppelkeks mit Milchcremefüllung, der in den USA schon längst Kultstatus erreicht hat, ver­öf­fent­lichte zur Feier sei­nes 100. Geburtstags in ver­schie­den sozia­len Netzwerken 100 Tage lang jeweils ein neues Bild eines klei­nen Keks-Kunstwerks. Diese zeig­ten bei­spiels­weise aktu­elle Events oder natio­nale Feiertage wie den 4. Juli. So punk­tete Oreo bei Fans & Followern täg­lich mit neuen und auf­re­gen­den Inhalten. Um der Community zum Abschluss der Kampagne noch ein­mal etwas ganz Besonderes zu bie­ten, fuhr Oreo ein mobi­les Studio auf dem Times Square auf. Hier konn­ten die Passanten Vorschläge für das finale Daily Twist abge­ben, wel­ches spä­ter auf einem digi­ta­len Billboard und natür­lich auch im Social Web live ging. So wur­den die Fans direkt in die Marketingaktion eingebunden.

Natürlich war die Daily Twist Kampagne, wie man es von Oreo ohne­hin schon gewohnt ist, ein vol­ler Erfolg. Die 27,9 Millionen Facebook-Fans hin­ter­lie­ßen zahl­rei­che Kommentare und teil­ten die Bilder in ihre Freundeskreise. So gelang es Oreo, seine Reichweite wei­ter zu stei­gern und sein Markenimage sowie die Kundenloyalität zu stär­ken. Wir sagen dazu nur: Daumen hoch. Für diese Kreativleistung ist die Auszeichnung mehr als verdient.

Written on Mai 22nd, 2013. 0 Comments

Influencer lokalisieren: Die Wirksamkeit von Social Scoring Plattformen

In der Web-2.0-Ära folgt das Marketing nicht län­ger einer rei­nen Top-Down-Logik. Vielmehr haben »Otto-Normalverbraucher« die Möglichkeit, ihre Meinungen zu Dienstleistungen und Produkten öffent­lich zu äußern. Deshalb ist es für Unternehmen beson­ders wich­tig, soge­nannte Influencer zu iden­ti­fi­zie­ren. Es geht also darum, sol­che User zu fin­den, die ihre echte Meinung als Konsument online mit der Community tei­len und dabei Resonanz fin­den. Diese sol­len sodann gezielt ange­spro­chen wer­den, um sie letzt­lich aktiv in die eigene Marketingaktivität ein­zu­bin­den. Doch wie kann man den Einfluss des ein­zel­nen Nutzers tat­säch­lich feststellen?

Ausgehend von die­ser Frage tauch­ten in letz­ter Zeit ver­schie­denste Social Scoring Plattformen auf. Sie ver­spre­chen Unternehmen, beim Auffinden der Influencer behilf­lich zu sein. Aber kann man den sozia­len Einfluss, den ein User auf die Community aus­übt, wirk­lich mit­hilfe eines mathe­ma­ti­schen Algorithmus messen?

Eine jüngst ver­öf­fent­lichte Studie von ArCompany und SenseiMarketing ver­deut­licht, dass zumin­dest Unternehmen nicht ganz davon über­zeugt sind. Denn nur 4,9% ver­trauen die­sen Plattformen voll­stän­dig. Obschon Influencer bereits heute eine bedeu­tende Rolle in Kampagnen spie­len und in Zukunft noch mehr an Relevanz gewin­nen, nut­zen 61% der befrag­ten Unternehmen nicht Social Scoring Plattformen als Hauptwerkzeug, um diese zu iden­ti­fi­zie­ren. Heißt das, dass diese wir­kungs­los wären? Nein, das nicht. Immerhin sind knapp 70% davon über­zeugt, dass Dienste wie bei­spiels­weise Klout.com bei der Vorsondierung hel­fen, hal­ten aber trotz­dem die manu­elle Suche im Anschluss für notwendig.

Dies ver­deut­licht ein­mal mehr: Social Media Marketing ist mit viel Arbeitsaufand ver­bun­den. Zwar kön­nen Plattformen anzei­gen, wel­che User beson­ders aktiv und beliebt sind, die Content–Auswertung muss aber den­noch hän­disch erfol­gen. Nur so kön­nen Unternehmen dann auch tat­säch­lich sicher sein, einen ein­fluss­rei­chen Meinungsbildner loka­li­siert zu haben.

Written on Mai 21st, 2013. 0 Comments

Vortrag: Grundlagen erfolgreichen Social Media Marketings

Mai-Zeit ist Vortrags-Zeit. Zumindest bei uns. Nachdem Rebecca Anfang des Monats bereits über Familienmagazinen im Social Web refe­riert hat, steht am 23.05. eine Veranstaltung beim Unternehmerverein in der Euregio an.

Auch in dem Vortrag nächs­ten Donnerstag dreht sich natür­lich alles um Marketing in sozia­len Netzwerken. Besonderer Fokus liegt dies­mal auf Facebook und das Business-Netzwerk Xing. Wie man die Potenziale des Social Webs erfolg­reich und zugleich ziel­ge­rich­tet aus­schöpft, wird anschau­lich anhand der fol­gen­den Punkte gezeigt:

- Social Media Basics: Die Logik sozia­ler Netzwerke

- Social Media Marketing: Mit Echtzeitdialog zum Erfolg

- Social Media Anbieter: Das Potenzial von Xing und Facebook

- Fazit: Tipps für Ihre Social Media Strategie

Los geht es um 20:00 Uhr in den Räumen der UVIDE e.V. in der Wespienstr. 4 in Aachen. Die Teilnahmegebühr beträgt 10€, für Mitglieder des Unternehmervereins ist die Veranstaltung frei. Anmelden kann man sich noch bis zum 21.05. via Mail an ps@uvide.de. Es wird gebe­ten, den Seminarbeitrag vor der Veranstaltung unter dem Verwendungszweck »PS Social Media« bei der Sparkasse Aachen, Kto.-Nr.: 48 37 42 27, BLZ: 390 50000, zu überweisen.

Written on Mai 17th, 2013. 0 Comments

Studie: Mobil ist nicht gleich mobil

Wer des Öfte­ren mit der Bahn fährt, hat es bestimmt auch schon ein­mal bemerkt. Nein, es geht hier jetzt nicht um zu spät ein­rol­lende Züge oder auf­ge­brachte Mitfahrer — was uns als Social Media Agentur viel­mehr inter­es­siert, sind die zahl­rei­chen Smartphones, die man wäh­rend einer Reise immer wie­der beob­ach­ten kann. Ob beim Warten an der Haltestelle oder wäh­rend der Fahrt selbst, häu­fig macht es den Anschein als besäße ganz Deutschland ein mobi­les Endgerät und teile die Vorliebe die­ses stets wäh­rend der Fahrt von A nach B zu nutzen.

Dass die­ser Eindruck gar nicht so sub­jek­tiv ist, bestä­tigt nun eine Studie von TNS Infratest, in der die Nutzung und der Einsatzort von Smartphones unter­sucht wur­den. Hier zeigt sich: Über ein Drittel der Outdoor-Aktivitäten fin­det an Bahnhöfen, Haltestellen oder an Fluhhäfen statt. Auch in öffent­li­chen Verkehrsmitteln und als Beifahrer im Auto sind Nutzer dem ursprüng­li­chen Wortsinn nach mobil unter­wegs. Die eigene Beobachtung scheint sich also zunächst zu bestä­ti­gen, die Befragung macht aber zudem deut­lich: Die meis­ten Smartphone-User sind eigent­lich rich­tige Couch-Potatos. 73% nut­zen ihr Gerät übli­cher­weise weder in der Bahn, an Haltestellen noch sonstwo auf der Straße, son­dern in den eige­nen vier Wänden.

Mobil ist somit nicht gleich mobil. Eine wei­tere Studie von Nielsen und Google, die sich mit der Bedeutung der mobi­len Suche für M-Commerce aus­ein­an­der­setzt, unter­stützt die­ses Ergebnis. Auch hier­aus kann man schnell den­sel­ben Schluss zie­hen und könnte Mobile-Commerce fortan in Couch-Commerce umbe­nen­nen. Denn auch diese Untersuchung ergab, dass die meis­ten Suchzugriffe vom eige­nen Zuhause aus statt­fin­den (77%). Lediglich 17% nut­zen die Online-Suche tat­säch­lich unter­wegs. Das tut der Bedeutung die­ser Funktion für M-Commerce aber auch wei­ter­hin kei­nen Abbruch. So oder so führt die mobile Suche in 75% der Fälle zu wei­te­ren Aktionen wie bei­spiels­weise einem Besuch der Homepage oder im Geschäft. Zu 28% kommt es sogar zum Kauf oder zur Bestellung des gesuch­ten Produkts.

Auch wenn Mobile den ursprüng­li­chen Wortsinn also manch­mal knapp ver­fehlt, bleibt es den­noch der Trend für 2013. Da macht es doch kei­nen Unterschied, ob wir gemüt­lich vor dem Fernseher sur­fen oder unsere Schuhe tat­säch­lich noch wäh­rend des Laufens bestel­len. Die Anzahl der Smartphone-Besitzer und der mobi­len Internetzugriffe nimmt wei­ter­hin zu — und das Marketing hat sich dar­auf einzustellen.

Written on Mai 16th, 2013. 0 Comments