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Augmented Reality: Hype oder neuer Marketingtrend?

In der ver­gan­ge­nen Woche ist die Meldung, dass IKEA den Katalog 2013 mit Augmented Reality »auf­mö­belt«, durch die gesamte Web 2.0 Landschaft gegan­gen. Grund genug, dass wir uns das Projekt und vor allem die Erfolgschancen ein­mal anschauen.

Das Prinzip der Augmented Reality ist eigent­lich ganz ein­fach: Durch eine App wird eine Werbeanzeige oder, wie im Fall IKEA, der Katalog durch Informationen, Bilder oder Videos ergänzt. Der Nutzer erhält dadurch mehr Input und die ent­spre­chen­den, com­pu­ter­ge­ne­rier­ten Zusatzinformationen. Gerade für Unternehmen wie IKEA, die den Fokus ohne­hin auf Design, Optik & Co. legen, ist dies eine her­vor­ra­gende Möglichkeit, Produkte pas­send in Szene zu setzen.

Doch nicht nur das Möbelhaus hat sich die­sen Trend zunutze gemacht: Die Lebensmittelkette Tesco setzte bereits im ver­gan­ge­nen Jahr QR-Codes auf Plakaten ein, durch die Kunden die ent­spre­chen­den Produkte direkt online erwer­ben konn­ten. Die NFL bie­tet Fans die Möglichkeit, über Augmented Reality Zusatzinformationen zu ver­gan­ge­nen Spielen zu erhal­ten, indem sie ihr Smartphone über die jewei­li­gen Eintrittskarten halten.

Bei Augmented Reality scheint es sich mitt­ler­weile also um mehr zu han­deln, als ledig­lich um einen Hype. Sobald Unternehmen das Marketingpotenzial erkannt haben, wird uns AR in Zukunft sicher­lich noch häu­fi­ger über den Weg lau­fen. Wir freuen uns schon auf die span­nen­den & krea­ti­ven Ideen.