Facebook Places – das war doch das mit den Orten, oder?
Zugegeben, bisher waren die Places nicht gerade der attraktivste Bereich des Netzwerks. Das will Facebook nun anscheinend ändern und hat den eigenen Orten mehr leise als laut ein komplett neues Design verpasst. Doch die Places sehen nicht nur anders aus, sie kommen auch mit einigen neuen Funktionen daher.

Aber kurz noch mal zurück zum Design. Das ist auf den ersten Blick nämlich wirklich gut gelungen und sieht sehr ansprechend aus. Das große, sich abwechselnde Bild macht außerdem direkt Lust sich auf die Suche nach neuen Orten zu begeben.

Die neue Places-Suche

Hat man einen Ort in die Suche eingetippt, so erscheint unmittelbar eine Übersicht mit den beliebtesten Hotels, Sehenswürdigkeiten, Bars, Restaurants, Kunst- und Kultureinrichtungen der entsprechenden Stadt. Auch finden sich unter jeder Kategorie personalisierte Rezensionen und Tipps der eigenen Freunde, wenn diese schon dort zu Gast waren. Fährt man mit der Maus über die einzelnen Bilder, erhält man weitere Informationen wie Öffnungszeiten oder Kontaktdaten.

Facebook Places

Lässt man sich weitere Restaurants, Theater, Supermärkte etc. anzeigen, werden diese Einträge gemäß der Graph-Search aufgelistet und auf einer Karte markiert. Jeder, der einen Ort in dem Netzwerk angelegt hat, taucht hier also auf. Zudem kann man die eigene Suche nach Unterkategorien einschränken.

Facebook Places

Sind die neuen Facebook Places denn nun viel besser?

Ja und nein. Die neuen Features sind nett und das Redesign ist schick, keine Frage. Aber spätestens nach zwei Klicks verliert dieses seine Wirkung. Denn dann wird deutlich, dass die neue Orte-Übersicht nichts anderes als eine etwas schönere Darstellung der Facebook-Suche ist. Hinzu kommt, dass die Tipps zu den einzelnen Geschäften etc. zwar personalisiert sind, die Suchergebnisse an sich aber nicht. Würde Facebook hier bspw. nach Interessen auswählen, könnte man dem User noch relevantere Informationen bieten. Foursquare und Yelp müssen sich also erstmal keine großen Sorgen machen, dennoch bleibt das Thema Places spannend.