Juhu, endlich Freitag! Und das heißt nicht nur, dass das Wochenende vor der Tür steht. Wir haben natürlich auch heute eine frische #LinkListe für euch, in der wir jede Menge interessante News aus der digitalen Welt zusammengefasst haben. Seid unter anderem gespannt auf neue Projekte von Google und Facebook und eine journalistische Protestaktion! Also, weiterlesen ihr Lieben! 😉

1. Ein Herz für Unicode-Typo: Google Noto ist da

Google macht’s möglich: Einer weltweiten digitalen Kommunikation sind fortan keine Grenzen mehr gesetzt. Platzhalter, die auf dem Bildschirm erscheinen, sobald ein Zeichen nicht dargestellt werden kann, gehören ab jetzt der Vergangenheit an. Grund dafür ist ein neuer Schriftsatz, den das Unternehmen zusammen mit Monotype entwickelt hat: Google Noto. Der neue Font, der sogar längst ausgestorbene Sprachen und 100 Schriftsysteme darstellen kann, steht ab sofort kostenlos zur Verfügung. Das lässt unser Herz doch gleich höher schlagen!

2. Stern.de setzt ein Zeichen

Das Leid, das die Menschen in Syrien derzeit ertragen müssen, ist schier unfassbar. Täglich hören und lesen wir von Bomben-Angriffen, großer Zerstörung und dem wachsenden Elend der Bevölkerung. Die Aufgabe von Journalisten besteht darin, darüber zu berichten und uns zu informieren. Sie sind das Sprachrohr dieses bestialischen Krieges. Aber was, wenn die Bilder und Geschichten selbst erfahrene Journalisten sprachlos machen? Stern.de hat sich diese Frage ebenfalls gestellt und mit einem viralen „Schweigetag“, an dem es auf dem Portal keine News sondern nur Bilder aus der Krisenregion Aleppo zu sehen gab, geantwortet. Die Aussage? Schweigen im Angesicht der Ohnmacht gegenüber eines sinnlosen Krieges – und ein Versuch der Sprachlosigkeit über das Leid der Menschen Ausdruck zu verleihen. Tolle Aktion!

3. Unternehmenskommunikation: Facebook führt „Workplace“ ein

Es ist mal wieder so weit: Facebook stellt ein neues Projekt vor! „Workplace“ heißt die neue Plattform, die – wie der Name schon verrät – die interne Kommunikation am Arbeitsplatz erleichtern soll. Die Software wird ähnlich wie andere Direkt-Chat-Systeme funktionieren. Nutzeroberfläche und Funktionen erinnern an das uns bekannte Facebook. Interessant ist, dass die Plattform auch unternehmensübergreifend eingesetzt werden kann. Das ermöglicht beispielsweise eine engere Live-Interaktion. Das Ziel des Social Media Riesen? Zukünftig auch innerhalb der Business-Welt die zentrale Kommunikationsplattform darzustellen. Nach einer ersten Testphase, die bereits 2015 begann, soll das Programm in den nächsten Wochen offiziell bereitgestellt werden.

4. Unzufriedenheit in der Medien- und Werbebranche

Young Professionals in der Medien- und Werbebranche sind zunehmend unzufriedener – die Absprungquote aus diesem Berufszweig ist nirgendwo höher. Woran das liegt? Eine Studie vom Trendence-Institute untersuchte das einmal genauer. Insgesamt nahmen rund 10.000 Young Professionals an der Studie teil. 320 Teilnehmer waren zu diesem Zeitpunkt in der Medien- und Werbebranche beschäftigt. Antworten, die im Ergebnis der Studie besonders hervorstachen, waren die Unzufriedenheit mit Vorgesetzten (35,6%), dem Gehalt (27,6%) oder unattraktiven Arbeitsaufgaben (22,1%). Ein weiterer ausschlaggebender Punkt für den Absprung aus der Branche sei vor allem auch der Wunsch, die Karriere voranzutreiben (24,3%). Arbeitgeber müssten daher vermehrt in die Qualität von Führungskräften investieren und den Arbeitnehmern Perspektiven und Beförderungsmöglichkeiten bieten.

5. Viralhit: Aus Duell wird Duett

Wann kann man wirklich von einem Viralhit sprechen? Auf jeden Fall dann, wenn ein Video innerhalb von drei Stunden mehr als 4 Millionen Views sammelt! Das Comedy-Format LuckyTV nahm die hitzige Präsidentschaftsdebatte zwischen den Kandidaten Hillary Clinton und Donald Drumpf mit einer Playback-Version des Dirty Dancing Hits „Time of my Life“ gekonnt auf die Schippe.😄

 

Und damit geht wieder eine spannende Woche zu Ende! Also Füße hoch und das Wochenende genießen. Die nächste #LinkListe wartet schon!

 

stoerer