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NGOs im Social Web: Greenpeace

Wer Greenpeace auf Facebook sucht, wird mehr als fün­dig: Die inter­na­tio­nale Organisation hat, neben der eng­lisch­spra­chi­gen Hauptseite mit beein­dru­cken­den 1,1 Millionen Fans (Stand: 13.08.2012), gleich meh­rere Seiten wie das »International Picture Desk« und das »International Video Desk«. Hier wer­den, wie man sich schon den­ken kann, aus­schließ­lich Bilder und Videos hoch­ge­la­den, die so ande­ren Usern als Material für Kampagnen zur Verfügung ste­hen. Über­dies hat jedes Land eine eigene natio­nale Greenpeace-Seite und viele Regionen & Städte haben noch­mals ihre eige­nen Seiten. Das ist zwar anfäng­lich etwas ver­wir­rend, aber zeigt eben auch die Größe und Verbreitung der NGO.

Die deut­sche Greenpeace-Seite auf Facebook kann über 68.000 Fans auf­wei­sen. Zudem gibt es sepa­rate Seiten für das Greenpeace Magazin (9.830 Fans), das Energieangebot (6.994 Fans) und die Jugendorganisation (5.597 Fans, alle Zahlen vom 08.08.2012). Auf allen Seiten wird täg­lich gepos­tet: Bilder, Links zu tages­ak­tu­el­len Meldungen rund um den Naturschutz, Verweise auf Blog & Internetseite; dazu kom­men unzäh­lige Kommentare und Beiträge von Fans. Natürlich kann man auch direkt über die Facebook-Seite spen­den.

Als eine der größ­ten NGOs welt­weit, ist Greenpeace auf vie­len Social Media Kanälen aktiv: Neben dem Facebook-Auftritt gibt es die Internetseite, die tages­ak­tu­elle rele­vante Themen auf­be­rei­tet und jeweils sepa­rate Kinder– und Jugendseiten anbie­tet. Auffällig sind die Verknüpfungen mit Facebook, Twitter, YouTube, Flickr, Google+ und eini­gen wei­te­ren sozia­len Netzwerken, die aktiv ein­ge­setzt werden.

Eines ist sofort klar: Hier hat man es mit Medien-Profis zu tun! Greenpeace weiß das Social Web für sich zu nut­zen, sei es im »nor­ma­len« Tagesgeschäft auf Facebook und Homepage oder in außer­ge­wöhn­li­chen Kampagnen, wie der legen­dä­ren »The Dark Side«-Videoaktion gegen die Umweltpolitik von VW. Und im Dienste der guten Sache ist das Internet natür­lich der beste Ort, um mög­lichst viele Menschen zu erreichen.