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Promoted Posts: Was können die kostenpflichtigen Statusmeldungen?

Zahlreichen Berichten zufolge tes­tet Facebook in den USA zur­zeit die soge­nann­ten »Promoted Posts«. Eigentlich ist es bei Facebook so, dass die Meldungen im Newsfeed eines Nutzers von einem Algorithmus nach ihrer Relevanz sor­tiert wer­den. Dies hat zur Folge, dass nicht alle Fans einer Seite deren Meldungen auch ange­zeigt bekommen.

Mit den kos­ten­pflich­ti­gen Promoted Posts soll ein Unternehmen nun sicher­stel­len kön­nen, dass ein Post eine höhere Zahl von Fans erreicht. In der Box in der man Statusmeldungen ver­fasst, taucht dafür nun eine »Promote«-Schaltfläche auf. Beim Klick auf diese Schaltfläche lässt sich dann ein Geldbetrag fest­le­gen, den man in die Förderung des Posts inves­tie­ren möchte. Abhängig von der gewünsch­ten Reichweite des Posts, kön­nen hier Beträge von 5$ bis 300$ ein­ge­setzt wer­den. Der Post, der als »spon­so­red« mar­kiert im Newsstream der Fans ange­zeigt wird, pro­fi­tiert dann 3 Tage von die­ser finan­zi­el­len Unterstützung.

Ob sich Promoted Posts als sinn­voll erwei­sen wird sich noch zei­gen. Wenn ein User einen Post nicht ange­zeigt bekommt, soll­ten sich Unternehmen, vor dem Griff zu Promoted Posts, zunächst die Frage stel­len, wie ihr Beitrag für Nutzer an Relevanz gewin­nen kann. Promoted Posts sind kein Allheilmittel und füh­ren bei maß­lo­ser Nutzung daher wahr­schein­lich eher zu einem »Gefällt-mir-nicht-mehr« als zu neuen Fans.