Wer die besten Arbeitnehmer haben möchte, der muss sich als der beste Arbeitgeber präsentieren. Das gilt nicht nur nach außen, sondern auch nach innen. Schließlich sind zufriedene Mitarbeiter – gerade in Zeiten in denen der Anspruch an die Qualität des Arbeitsplatzes steigt – eine ausgezeichnete Werbung.

Dass der Wettbewerb um die besten Köpfe intensiver wird, ist ein Gemeinplatz. Aber wie man es anstellt, dass die High Potentials sich beim eigenen Unternehmen bewerben, ist noch lange nicht bei jedem angekommen. Einige interessante Ansätze zeigen diese Best Practice Beispiele. So integriert Immobilienscout24 die Mitarbeiter beispielsweise im hauseigenen Blog, in dem sie ihre Wohnungen zeigen und Interviews veröffentlicht werden. So verbindet man gleich zwei Aspekte für die gute Sache: Das Interesse an den eigenen Mitarbeitern wird mit einem Bezug zum Produkt kombiniert.

Wer Employer Branding betreibt, möchte sich also als Arbeitgebermarke etablieren und so die talentiertesten Bewerber anlocken. Gerade für Unternehmen, die auf der Suche nach jungen Talenten sind, sind Social Media dafür unverzichtbar. Wie diese Grafik von pewinternet.org zeigt, sind gerade die besonders häufig in den sozialen Netzwerken anzutreffen:

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Umso interessanter, dass laut einer aktuellen Studie zwar 20,5% der befragten Unternehmen 5 Stunden pro Woche und 5,6% sogar 20 Stunden wöchentlich auf das Social Recruiting verwenden. Jedoch auch 25,2% angaben, dass sie nicht wüssten ob sie durch Social Recruiting neue Mitarbeiter gewonnen haben. Weiterhin wurde die Entwicklung der eigenen Arbeitgebermarke von circa einem Drittel überhaupt nicht beobachtet und von einem weiteren Drittel nur selten.

Wer die Potenziale des Employer Brandings nicht brach liegen lassen möchte, sollte sich intensiv mit der Imagegestaltung seines Unternehmens als Arbeitgeber beschäftigen und dabei vor allem auf Authentizität, Transparenz und Offenheit setzen.

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