Wer im Internet mit seiner Seite gefunden werden will, der muss sich für SEO interessieren. SEO steht für Search Engine Optimization, womit klar ist, dass es sich hier um die Sichtbarkeit der eigenen Website in Suchmaschinen-Ergebnissen dreht. Die meisten SEO-Ratgeber beziehen sich dabei natürlich auf Google, der weltweit meist genutzten Suchmaschine.

Was heißt es nun, die eigene Seite für eine Suchmaschine zu optimieren? Google benutzt einen bestimmten Algorithmus, um das Internet zu durchsuchen und seinen Nutzern die passenden Websites zu ihren Suchanfragen zu liefern. Seit Google 1998 online ging, wurde dieser Algorithmus ständig angepasst und jede Änderung bringt neue Anforderung für Website-Betreiber mit sich.

Das Ziel von Unternehmensauftritten im Internet sollte es sein, im PageRank möglichst weit oben in den Suchergebnissen angezeigt zu werden. Denn wer klickt schon auf die dritte, vierte oder fünfte Seite, wenn er bspw. „Immobilienmakler Aachen“ gegooglet hat? Derzeit gibt es ca. 200 Faktoren, die über die Position einer Website im Google Ranking entscheiden. Dabei geht es vor allem um die richtige Platzierung von Inhalten und geschickte Textarbeit. Hier eine kleine Auswahl von Punkten, die bei der Bearbeitung von Website-Texten eine wichtige Rolle spielen:

  • Der <title>-Tag sollte ein Fokus Keyword enthalten, jedoch sollte man den Tag nicht mit Keywords überladen – weniger ist hier mehr.
  • Eine gut geschriebene Meta-Description kann die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass ein User die Seite aufruft. Auch hier sollte das Fokus Keyword verwendet werden.
  • Es ist sehr empfehlenswert, den Content einer Seite mit Überschriften, den so genannten H-Tags zu strukturieren. Zu beachten ist hierbei, dass man den <h1>-Tag jeweils nur einmal benutzt und dieser das Fokus Keyword enthält.
  • Auch auf die Struktur der URL kommt es an. Content Management Systeme, wie WordPress oder Joomla, generieren Seiten dynamisch. Das bedeutet, es erscheinen URLs wie www.beispiel.de/index.php?id=1. Empfehlenswert ist es „sprechende“ URLs wie www.beispiel.de/seitenname/ zu verwenden.

Detaillierte Tipps zu SEO gibt es bspw. auf dieser Seite. Generell gilt es hierbei anzumerken, dass Content vor allem für den Leser produziert werden sollte und erst an zweiter Stelle für Google. Eine unnatürliche Ausdrucksweise oder endlos lange Texte voller Keywords sind also nicht gefragt. Google ist weiterhin bemüht, die relevantesten Seiten zur jeweiligen Suchanfrage auszuliefern. Klare thematische Sinnzusammenhänge und häufige Aktualisierungen des eigenen Contents stehen also im Vordergrund.

Das Thema SEO ist ein sehr sehr umfangreiches und wir sind uns bewusst, dass wir hier keinen umfassenden Einblick leisten können. Auf dem Social Media Day Aachen 2014 wird Saban Denis Dasgin einen weiteren Teilbereich dieser Web-Disziplin vorstellen. Sein Vortrag dreht sich um Social SEO, also die Verbesserung der Auffindbarkeit der eigenen Seiten, durch die strategische Verwendung von sozialen Netzwerken. Wir freuen uns schon!

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