Werbeanzeigen im Web 2.0 lassen sich nicht nur über Google AdWords oder Facebook Ads schalten. Auch das Business-Netzwerk LinkedIn bietet mit den so genannten Direct Ads die Möglichkeit, Werbung zu schalten.

Die Werbeanzeigen können zu verschiedenen Zwecken eingesetzt werden. So kann man durch sie Unternehmensseiten und private Profile bewerben, aber auch Stellenanzeigen und spezielle LinkedIn-Gruppen. Wichtig ist dabei, die Richtlinien für LinkedIn Ads einzuhalten.

Bei den Direct Ads verhält es sich vom Prinzip her genauso, wie bei Facebook Ads. Zunächst wird ein Budget festgelegt, welches dann über einen bestimmten Zeitraum ausgegeben werden kann. Dabei liegt das tägliche Mindestbudget bei 10 US-Dollar und die Abrechnung erfolgt wahlweise per CPC (Preis pro Klick) oder CPM (Preis pro Impression). Der Preis der Anzeige kann dann zwischen 2 und 5 US-Dollar variieren.

Als Manko ist anzumerken, dass LinkedIn sich vorbehält, lediglich Ads in englischer Sprache zu veröffentlichen – gleichwenn unser Testlauf etwas anderes ergeben hat. Zwar hat man dadurch eine höhere Reichweite, jedoch ist es möglicherweise nicht für jedes Unternehmen förderlich, die eigene Anzeige auf Englisch verfassen zu müssen. Auch ist es schade, dass der Zielgruppenfilter deutlich weniger Spielraum zulässt als Facebook. Das Targeting ist somit eingeschränkt.

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Insgesamt sind Direct Ads von LinkedIn zwar eine gute Möglichkeit zur Platzierung von Business-Werbung. Das Schalten wird jedoch durch eine Vielzahl an Richtlinien und Forderungen unnötig verkompliziert.