Ganz neu, ganz gut – in diesem Jahr lief in den USA die erste Staffel der American Horror Story. Mit der zweiten Staffel ist die Fortsetzung schon gesichert, die Verträge sind unterzeichnet.

Die Serie spielt in einem Haus in Los Angeles. Die Familie des Psychiaters Harmon, der gerade dabei ist eine Beziehungskrise zu überwinden, zieht von der Ost- an die Westküste. Die neu erstandene Villa im viktorianischen Stil der 1920er Jahre war ein richtiges Schnäppchen, nur die Hälfte des Marktwertes musste berappt werden. Natürlich hat das Ganze einen Haken: Alle Bewohner diese Hauses sind umgekommen! Lediglich das Hausmädchen Moira hat bis heute überlebt – und heuert natürlich wieder bei den neuen Besitzern an. Daneben gibt es noch die Nachbarin Constance, die eine besondere Beziehung zu dem Haus zu haben scheint. Ihre behinderte Tochter Adelaide hat zudem ein Faible für das Haus und bricht gerne auch mal nachts in das Anwesen ein. Irgendwie scheint sie mehr zu wissen als alle anderen.

Dass die vorherigen Besitzer allesamt einen gewaltsamen Tod erlitten, erfährt Harmons Ehefrau aber erst nach der Teilnahme an einer Touristentour zu den gruseligsten Mordschauplätzen von L.A. Als sie dann auch noch schwanger wird, scheint das Kind Hörner zu haben. Parallel zu diesen unheimlichen Ereignissen geht Tochter Violet eine Beziehung zu dem mysteriösen Tate ein, der gleichzeitig Patient des Vaters ist. Er phantasiert von einem Amoklauf in seiner Schule. Neben den Hauptdarstellern tauchen also noch einige andere Charaktere auf, die mit dem Haus in Verbindung stehen.

Die Serie ist thematisch sehr dicht. Zu Anfang konnte ich mir nicht vorstellen, dass eine Serie rund um ein Spukhaus funktioniert – sie setzt sich aber positiv von den üblichen Geisterhausfilmen des Genres ab. Mit deutscher Synchronisation sind erst vier Episoden erschienen, die erste Staffel ist aber zumindest auf Englisch schon komplett zu haben. Ich denke: Spooky! Reingucken lohnt sich!

Hier findet sich übrigens die Facebook-Page der Serie. Parallel zur Ausstrahlung der einzelnen Episoden können die Fans auch auf Twitter diskutieren.