Ihr seid misanthropisch veranlagt, häufiger betrunken als nüchtern und euer größter Wunsch ist ein eigener Buchladen in London? Ihr habt zwei Möglichkeiten: ein Ticket nach Stansted oder sämtliche Staffeln der Serie Black Books – stilvoll angesehen mit billigem Fusel vom Kiosk nebenan und kistenweise selbstgedrehter Zigaretten.

Anhängern des tiefschwarzen britischen Humors kann ein Abend mit Manny (gestresst-schüchterner Hippie), Fran (sarkastisch-verzweifelte Ladenbesitzerin) und Bernhard (zynisch-sadistischer Alkoholiker) nur zu größter Freude gereichen. Das Konzept ist simpel, aber genial. Ein Großteil der Folgen dreht sich um Manny und Frans Versuche, den kundenhassenden Buchladenbesitzer Bernhard zu einem sozialeren Dasein zu bewegen. Die Krönung einer jeden Folge ist der Moment, in dem die Versuche gnadenlos scheitern und beide zurück in Bernhards nihilistisch-zynische Welt gesogen werden.

Als Fan der ersten Stunde beneidet man jeden, der das Gefühl absoluter Begeisterung beim ersten Ansehen noch vor sich hat.