Crowdfunding ist an sich betrachtet noch ein relativ junger Begriff. Doch gerade in den letzten Jahren entdecken immer mehr Menschen diese Art der Finanzierung für sich und versuchen andere Nutzer von ihren Projekten zu begeistern, um sie auf diese Weise auf den Markt zu bekommen.

Ein aktuelles Beispiel für eine solche Crowdfunding Kampagne ist Go Esteem. Hinter diesem Namen verbirgt sich ein Kunstprojekt zum Mitmachen, aus dem eine Art „Wertschätzungsplattform“ entstehen soll. Die Nutzer können auf der Plattform Bilder hochladen, die eine „gute Tat“ zeigen. Diese sogenannten „Lebensschritte“ werden anschließend auf einer großen interaktiven Weltkarte positioniert und können von den anderen Nutzern wertgeschätzt werden. Jedes Bild steht somit für einen Menschen und eine gute Tat, die gemeinsam ein Symbol für ein besseres Leben bilden sollen.

Momentan wird für Go Esteem noch Geld benötigt, vor allem für die Programmierung der Interaktivität der Weltkarte & der hochgeladenen Bilder. Petra, die Gründerin des Projekts, erklärt in mehreren Videos mit viel Engagement, warum man für Go Esteem spenden sollte und wie es funktioniert. Spendet man für das Kunstprojekt, so erhält man als Gegenleistung ein kleines Dankeschön. Für 1€ gibt es eine lobende Erwähnung auf der Go Esteem Facebook-Seite und im Twitter-Kanal. Für 20€ gibt es dann beispielsweise zusätzlich noch ein Postkartenset der Go Esteem Weltkarte. Eine tolle Idee finden wir.

Crowdfunding wird auch eines der spannenden Themen auf dem Social Media Day Aachen sein, der am 6. November stattfindet. Prof. Dr. Jürgen Karla wird dort den Vortrag „Crowdfunding: Das Potenzial der Schwarmfinanzierung“ halten, in dem die Möglichkeiten dieser Art der Finazierung erläutern werden.