Der Facebook Newsfeed Algorithmus, auch als EdgeRank bekannt, ist für Unternehmen ein ständiges Thema, da Postings nicht immer allen Fans eingeblendet werden. Denn der Algorithmus folgt mathematischen Gesetzen und diese sind nicht ganz so leicht zu überblicken. Um Licht ins Dunkle zu bringen, hat PostRocket eine anschauliche Infografik erstellt. So teilt PostRocket die bisher bekannten Faktoren in zwei Hauptkategorien auf: Persönliche Interaktion und Netzwerk Reaktion.

Die Persönliche Interaktion besagt: Je häufiger ein User eine Seite besucht und/oder mit dieser interagiert, desto wahrscheinlicher ist es, dass ihm deren Inhalte im Newsfeed angezeigt werden. Dabei beeinflusst auch der Typus der Postings deren Sichtbarkeit. Interagiert der Nutzer beispielsweise häufiger mit Content, der Fotos beinhaltet, wird ihm dieser vermehrt angezeigt.

Während sich also die Persönliche Interaktion auf die Interaktionsgewohnheiten des jeweiligen Users bezieht, berücksichtigt die Netzwerk Reaktion den Anklang eines Beitrags in der gesamten Community. Wird ein Posting oft geliked oder kommentiert, stuft Facebook dieses als besonders wertig ein. Demnach findet es häufiger den Weg in die Newsfeeds der Fans. Allerdings hängt dies auch von der Art der Reaktionen ab. Hagelt es vermehrt negatives Feedback, wird der Inhalt niedriger gerankt, was nur im Sinne von Unternehmen sein kann – denn wer möchte schon, dass sich Kritik hoher Reichweite erfreut.

Unterm Strich ist der Algorithmus also eine sehr individuelle Sache, sodass man mit technischen Tricks hier kaum weiterkommt. Nichtsdestotrotz gibt es für Unternehmen die Möglichkeit, das eigene Ranking positiv zu beeinflussen: Handlungsanimierender Content lautet das Zauberwort. Durch zielgruppengerecht verpackte Inhalte und bewegende Geschichten, bietet man dem Einzelnen und der Community letztlich interaktionsförderliche Mehrwerte. Und diese werden eben von Facebook durch mehr Sichtbarkeit im Newsfeed belohnt.