Wenn man sich für eine Firma, ein Produkt oder eine Person interessiert, dann ist eine Google-Suche oft der erste Schritt, um sich darüber zu informieren. Stößt man hier allerdings auf viele negative Kommentare oder schlechte Erfahrungsberichte, entscheidet man sich womöglich gegen einen Kauf oder die Inanspruchnahme der gesuchten Dienstleistung. Eine schlechte Online Reputation können sich folglich nur wenige Unternehmen leisten. In einer Wettbewerbssituation geht ein guter Ruf immer mit Vorteilen einher, denn im Endeffekt sind hiervon die Verkaufszahlen abhängig. Es lohnt also, sich und sein Unternehmen von Zeit zu Zeit zu googeln und proaktiv am eigenen Image zu arbeiten.

Ein bewährtes Instrument, um dies zu tun und seine Online Reputation systematisch zu verbessern, ist ein Corporate Blog – Stichwort: Suchmaschinenoptimierung. Bekanntlich geht es auch beim Blogging darum, einen möglichst prominenten Platz in den Suchergebnissen zu erhalten. Zudem haben Unternehmensblogs enormes Potenzial, da die Streuung von selbst produzieren Inhalten aktiv zur Meinungsbildung beiträgt, gesetzt den Fall, dass sie gelesen werden. Durch regelmäßiges Bloggen vermag man sich als Experte in seinem Fachgebiet zu positionieren und seine Glaubwürdigkeit zu erhöhen.

Befördert werden kann die Reputation darüber hinaus durch Präsenzen in sozialen Netzwerken – hier ist vor allem Google+ nicht zu vernachlässigen. Wichtig ist und bleibt allerdings: Mit lieblos gepflegten Social Media Accounts ist es nicht getan. Profile sollten regelmäßig mit abwechslungsreichen Inhalten bespielt werden, damit die eigenen Seiten nicht zu Karteileichen avancieren. Und auch den Community-Gedanken gilt es ernst zu nehmen. Denn Online Reputation lebt von gutem Kundenservice. Heißt also: Nachfragen beantworten, Informationen weitergeben, auf Beschwerden reagieren. Wenn Kunden mit dem Service zufrieden sind, vermindert das die Bereitschaft zu einer schlechten Bewertung auf Online-Plattformen. Schließlich haben Bewertungsportale auch heute noch eine sehr hohe Sichtbarkeit und werden prominent in den Google-Suchergebnissen angezeigt. Insofern kann ein sporadischer Blick in Yelp & Co. nicht schaden.

Einmal mehr zeigt sich, dass regelmäßiges Monitoring im Online Reputation Management entscheidend ist. Nur wer tatsächlich weiß, wie das eigene Unternehmen im Social Web besprochen wird, kann zielgerichtet daran arbeiten. Einen schönen Überblick über Websites und Communities, die für die proaktive Markenkommunikation relevant sind, bietet auch diese Infografik.

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