Iran und Bayern – zwei Kulturen, die auf den ersten Blick nicht wirklich gut zusammenpassen. Aber, warum eigentlich nicht?!

Genau diese Frage stellte sich auch Benedikt Fuhrmann, Filmemacher und Photograph, und rief mit dem Projekt Ein Blick Iran eine wirklich tolle und im wahrsten Sinne des Wortes grenzüberschreitende Crowdfunding-Kampagne ins Leben, die wir euch heute in unserem Blog vorstellen wollen.

Ziel des Kulturprojekts ist es, dem medial geprägten Bild des Irans eine andere Perspektive hinzuzufügen und einen Raum für die Verständigung zweier sehr unterschiedlicher Kulturen zu schaffen. Mit Hilfe einer Crwodfunding-Kampagne sollte eine multimediale Ausstellung über das Land Iran und seine Menschen in der St. Maximilian Kirche in München finanziert werden. Mit Ein Blick Iran sollten Menschen jeden Alters und jeder Kultur angesprochen werden, die etwas verändern möchten: In diesem Fall das Bild des Landes, das vermutlich nur die wenigstens persönlich, die meisten aber aus den Medien kennen.

Um das Projekt zu verwirklichen, wurden 50.000€ benötigt. Eine stolze Summe, die es bis zum 15. Juli diesen Jahres zu sammeln galt. Als Basis diente die Crowdfunding-Plattform Startnext. Wer das Projekt unterstützen wollte, konnte wählen zwischen Beträgen von 10€ bis 20.000€. Wie üblich bei Crowdfunding-Projekten gab es auch für Spender von „Ein Blick Iran“ kleine Dankeschöns. Die Finanzierung funktionierte nach dem „Alles oder nichts“-Prinzip, soll heißen: Wenn die 50.000€ zusammenkommen, erhält jeder sein Dankeschön. Wird die Finanzierungssumme nicht erreicht, so wird jeder Euro wieder an seinen Spender zurückgezahlt.

Aber dazu musste es nicht kommen, denn das Kulturprojekt wurde erfolgreich finanziert und konnte somit realisiert werden. Einen kleinen akustischen Eindruck aus der Ausstellung in München gibt es hier. Mittlerweile sucht das Team von „Ein Blick Iran“ auf Facebook sogar nach einem Verleger für das Buch zum Projekt.

Wir drücken dafür die Daumen! In diesem Sinne: Servus und Salam.