Fußball Sponsoring im Web 2.0 am Beispiel »Bitburger«

Sponsoren sind im Fußball all­ge­gen­wär­tig — auf Trikots und Banden, vor, nach und mitt­ler­weile auch wäh­rend der Spiele in Werbeeinblendungen. Doch auch das Fußball-Sponsoring hat den Weg ins Web 2.0 gefun­den. Wir haben uns das am Beispiel der Brauerei Bitburger ein­mal näher angesehen.

Dass Fußball und Bier für viele eine untrenn­bare Einheit bil­den, ist nicht zuletzt Folge eines kon­se­quen­ten Marketings. Bitburger, als offi­zi­el­ler Sponsor der deut­schen Nationalmannschaft, setzt hier­bei auch im Social Web voll auf diese eta­blierte Verbindung. Bereits auf der Landing Page der Facebook-Seite bestimmt Fußball das Bild. Ganze fünf Gewinnspielaktionen war­ten hier auf den Erstbesucher, wobei drei sich auf die DFB-Kronkorkenjagd 2011 bezie­hen (Stand: 22.10.11). Aber sofort wird klar: Jeder kann mit­ma­chen, jeder kann gewin­nen. Denn exklu­siv für Fans der Facebook-Seite kön­nen sogar aus Kronkorken-Nieten sog. Prostpreise werden.

Über einen wei­te­ren Reiter lässt sich das Tippspiel Fussballfieber errei­chen. Durch das Tippen gegen Freunde und die Chance auf Preise wird der Community-Gedanke wei­ter gestärkt, natür­lich fehlt auch hier nie der deut­lich plat­zierte Bitburger–Schriftzug. Die pri­vate Stammtisch-Wette wird also dadurch ins Web 2.0 ver­la­gert und das alles unter dem Dach der Brauerei.

Wie die Studie Social-Media-Branchenreport Biermarken 2011 her­vor­hebt, sind für bier­af­fine User vor allem Gewinnspiele und Unterhaltsames der Anlass, der jewei­li­gen Brauerei auch im Mitmachweb ihre Aufmerksamkeit zu schen­ken. Über 40.000 Fans spre­chen dafür, dass Bitburger mit der Fixierung auf den Fußballsektor auch im Social Media Bereich durch­aus punk­ten kann.