Instagram — Soziales Netzwerk für Fotoliebhaber

Durch den Launch von Google+ in der letz­ten Woche — zumin­dest für Leute, die eine Einladung bekom­men konn­ten — und die Omnipräsenz von Facebook gehen viele kleine, aber feine Netzwerke gerne unter. Oft fin­den sich hier aber Communities, die sich auf ein bestimm­tes Thema spe­zia­li­siert haben und so für den ein oder ande­ren inter­es­sant sein dürf­ten. Deshalb möch­ten wir heute Instagram etwas genauer vorstellen.

Hierbei han­delt es sich in ers­ter Linie um eine Fotocommunity, bei der man Fotos, die man mit dem Handy auf­ge­nom­men hat, mit sei­nen Bekannten tei­len kann. Man hat die Möglichkeit, Leuten zu fol­gen, um über deren Aufnahmen infor­miert zu wer­den. Ähn­lich wie bei Twitter oder Google+ beruht diese Verbindung nicht unbe­dingt auf Gegenseitigkeit. Man kann also bei­spiels­weise Unternehmen oder Fotografen fol­gen, ohne dass diese selbst von der eige­nen Fotoaktivität Notiz nehmen.

Der Charme von Instagram beruht dar­auf, dass man die auf­ge­nom­me­nen Fotos vor der Bereitstellung bear­bei­ten kann. Es bie­ten sich eine Unzahl von Filtern an, die das Foto bei­spiels­weise wie eine alte Polaroid-Aufnahme aus­se­hen las­sen. Die modi­fi­zier­ten Bilder ste­hen auch für die Verwendung außer­halb der Community zur Verfügung. Ebenso kön­nen ältere Fotos aus der eige­nen Fotosammlung gefil­tert und bereit­ge­stellt werden.

Neben net­ten Features wie dem Kommentieren und »liken« von Fotos, sowie einer guten Suchfunktion, ist die ein­fa­che Anbindung an Facebook und Twitter her­vor­zu­he­ben. Ein Nachteil die­ser kurz­wei­li­gen Community ist, dass sie nur mit einer Applikation für das iPhone bzw. iPad genutzt wer­den kann. An einer Android-Version wird nach Hersteller-Angaben zur­zeit gear­bei­tet. Die iPhone-App ist jedoch im App-Store kos­ten­los erhältlich.