11.08.11 | Radikale Unternehmenskommunikation — Webauftritt nur auf Twitter?

Von Unternehmen, die ihre Webkommunikation komplett auf Facebook umstellen und dementsprechend keine eigene Website mehr haben, hat man schon einiges gehört.

Einen radikalen Schritt weiter geht die argentinische Agentur Kamchatka. Unter ihrem Twitter-Account findet man Links zu anderen Twitter-Accounts, die dann ihre jeweiligen Unterseiten repräsentieren. Man hangelt sich also wie bei Untermenüs von einem Punkt zum nächsten. Hier gibt es jeweils kleine Informationen zu den Projekten, dem Team oder den Leistungen.

Auch wenn die Agentur und ihre Gründer sicherlich besonders Twitter-affin sind, stellt sich die Frage, ob man seine Kunden mit jeweils 140-Zeichen langen Texthäppchen auch tatsächlich über alles relevante informieren kann.

Zudem bleibt es natürlich fraglich, ob man seine komplette Kommunikation auch wirklich in die Hände eines einzelnen Social Media-Anbieters legen möchte. Schließlich würde ein Zusammenbruch der Seite die gesamte externe Unternehmenskommunikation lahmlegen, im schlimmsten Fall sogar zusammenbrechen lassen.

Trotzdem als Marketing-Idee sicherlich interessant, weil das Unternehmen so in aller Munde ist. Wir zumindest berichten darüber.

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1 Kommentar zu “Radikale Unternehmenskommunikation — Webauftritt nur auf Twitter?”

  1. […] wir im vergangenen Monat schon einmal ausführlich über eine Art der radikalen Unternehmenskommunikation via Twitter berichtet haben, wollen wir unser Augenmerk heute auf einen allseits bekannten deutschen […]

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